Herbst-Check im Haushalt: 5 Dinge, die du jetzt erledigen solltest
Der Herbst kommt, und wer jetzt ein paar Dinge im Haushalt erledigt, erspart sich in der kalten Jahreszeit viel Stress. Beim Herbst-Check im Haushalt geht es nicht um einen kompletten Frühjahrsputz im Herbst, sondern um fünf gezielte Schritte: Gartenmöbel einlagern, Kleiderschrank umräumen, Schuhschrank ausmisten, kleine Aufräum-Gewohnheiten aufbauen und dein Kaufverhalten hinterfragen. Als Ordnungscoach empfehle ich diese vier Punkte meinen Kundinnen seit über 10 Jahren immer wieder zu genau dieser Jahreszeit.
Du merkst es vielleicht selbst gerade: Die Tage werden kürzer, die erste Kälte kriecht morgens schon in die Wohnung, und irgendwo zwischen Kürbis-Deko und der Suche nach der Winterjacke fällt dir auf, dass dein Zuhause noch komplett auf Sommer eingestellt ist. Die Gartenmöbel stehen noch draußen, der Kleiderschrank quillt über, weil Sommer- und Winterkleidung sich stapeln, und im Schuhschrank liegen noch die Sandalen von August. Das kenne ich auch aus meinem eigenen Haushalt mit drei Kindern, Hund und Garten. Genau deshalb zeige ich dir heute, welche fünf Dinge du jetzt angehen darfst, damit der Herbst und Winter entspannter werden.
Gartenmöbel einlagern, bevor die erste feuchte Nacht kommt
Bevor die erste feuchte Herbstnacht kommt, solltest du Gartenmöbel, Sonnenschirme und Co. im Trockenen lagern. So vermeidest du Schimmel und verlängerst die Lebensdauer deiner Gartengarnitur. Ein Schuppen, die Garage oder notfalls eine wetterfeste Abdeckung reichen dabei oft schon aus. Wichtig ist nur, dass alles vorher richtig trocken ist, bevor du es verstaust, denn Feuchtigkeit unter einer Plane ist fast schlimmer als Regen von oben.
Kleiderschrank auf Vordermann bringen
Der Kleiderschrank ist genau jetzt der Ort, an dem sich Sommer und Winter am deutlichsten stauen. Wenn du merkst, dass du morgens länger suchst als anziehst, ist das ein klares Zeichen, dass es Zeit für den Wechsel ist. Nimm dir dafür bewusst ein Zeitfenster, keinen ganzen Tag, eine Stunde reicht meistens völlig aus.
Sortiere zuerst die Sommersachen aus, die du wirklich nicht mehr im Zugriff brauchst, und packe sie in eine Kiste für den Dachboden oder Keller. Dabei darfst du gleich ehrlich hinschauen: Was hast du diesen Sommer kein einziges Mal getragen? Das braucht nächstes Jahr wahrscheinlich auch keinen Platz mehr in deinem Schrank. Danach holst du die Winterkleidung wieder nach vorne und prüfst kurz, was noch passt, was du wirklich gerne trägst und was du eigentlich schon letztes Jahr aussortieren wolltest. So hast du am Ende einen Schrank, in dem wirklich nur das hängt, was du diesen Winter auch anziehst, und nicht zehn Pullover, bei denen du dich sowieso immer für die gleichen drei entscheidest.

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Schuhschrank ausmisten, jetzt wo wir auf Winter umstellen
Auch der Schuhschrank verdient jetzt einen Blick, denn Sandalen und Sommerschuhe brauchen im Herbst schlicht keinen Platz mehr vorne im Zugriff. Räume sie nach hinten oder in eine Kiste, damit Gummistiefel, Winterschuhe und Boots wieder griffbereit stehen, wenn draußen der erste Regen oder Schnee kommt. Nutze den Moment gleich, um auszusortieren, was drückt, längst kaputt ist oder in der letzten Saison keinen einzigen Schritt mehr gemacht hat.
Damit das nicht wieder im Chaos endet, arbeite ich selbst mit festen Fächern und Organizern, die genau für diese Umstellung gemacht sind. Meinen aktuellen Favorit für den Schuhschrank im Herbst findest du hier: [Amazon-Link]. Er schafft klare Struktur, sodass jedes Paar seinen festen Platz hat und du morgens nicht mehr suchen musst.
Aufwand und Widerstand vermeiden
Alles, was uns schwerfällt, werden wir langfristig nicht durchhalten. Am Anfang des Jahres nimmst du dir vielleicht vor, regelmäßig zum Sport zu gehen, und nach einem Monat ist der Elan oft schon wieder verpufft. Bei Ordnung im Haushalt ist es genauso. Deshalb ist es klüger, dir Wege zu suchen, die dich nicht so viel Kraft kosten.
Nimm dir am Anfang nur 5 Minuten am Tag vor, um zu Hause aufzuräumen und Dinge an ihren Platz zu legen. Zum Beispiel den Schlüssel ans Schlüsselbrett hängen, die Schuhe in den Schuhschrank stellen oder das Geschirr in die Spülmaschine räumen. Bleib eine Weile bei diesen 5 Minuten täglich, und erst nach zwei bis drei Wochen erhöhst du die tägliche Aufräumzeit auf 10 Minuten. Und so weiter. So baust du dir eine Gewohnheit auf, die auch im stressigen Herbst und Winter hält, statt schon nach einer Woche wieder einzuschlafen.
Kaufverhalten hinterfragen, bevor der Winter kommt
Als Ordnungscoach erlebe ich täglich, dass Menschen viel zu viele Dinge um sich herum ansammeln, und das hängt oft direkt mit dem Kaufverhalten zusammen. Zu Hause angekommen ist der Reiz des Neuen manchmal schon wieder verflogen, und du brauchst das gerade Erworbene eigentlich gar nicht mehr. Manche Kundinnen haben sogar Teile im Schrank, die noch original verpackt sind, weil sie im Laden gekauft, aber nie wirklich gebraucht wurden.
Gerade jetzt im Herbst, wenn die ersten Winterschlussverkäufe und Rabattaktionen anlaufen, lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen. Werde sensibel dafür, was dich zum Kaufen verleitet, ob das nun Stress, Langeweile oder ein verlockendes Angebot ist, und meide gezielt Ausverkäufe, bei denen du sonst schnell etwas mitnimmst, das du eigentlich gar nicht brauchst.
Fazit: Mit dem Herbst-Check im Haushalt entspannt in die kalte Jahreszeit
Der Herbst-Check im Haushalt muss kein großes Projekt sein. Lagere die Gartenmöbel rechtzeitig ein, tausche Sommer- gegen Winterkleidung, miste den Schuhschrank aus, baue dir kleine, machbare Aufräumgewohnheiten auf und schau genauer hin, was du wirklich kaufst. Diese fünf Schritte reichen aus, damit du entspannter durch den Herbst und Winter kommst, ohne dich an einem Wochenende komplett zu verausgaben.
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