von | März 13, 2026 | Podcast

Hier kannst du dir die Podcastfolge dazu anhören:

Ordnung im Kleiderschrank spart sehr viel Zeit

Ich weiß genau, wovon ich spreche, denn einen  Kleiderschrank zu organisieren ist nicht so einfach. Ich liebe Kleidung wirklich und ehrlich gesagt habe ich auch nicht gerade wenig davon. Lange Zeit war mein Schrank ein einziges Durcheinander. Lieblingsstücke, die ich nicht mehr gefunden habe. Blusen, die zerknittert zwischen zu vielen anderen Teilen hingen. Und dieses tägliche Gefühl von „Ich habe nichts zum Anziehen“ war fast schon vorprogrammiert.

Und dann noch dieser freie Platz hinter den T-Shirts, die beim Herausnehmen ständig herunterfallen. Wer hat sich diese Maße eigentlich ausgedacht? Auch die Hängestangen sind manchmal nicht wirklich praktisch, außer dafür, dass sich Staub schön am Hosenbund sammelt.

Genau deshalb möchte ich dich im heutigen Beitrag mitnehmen und dir 6 geniale Tipps für deine Kleiderschrank-Ordnung geben. Und nein, das hat nichts mit Minimalismus oder Capsule Wardrobe zu tun. Das ist nicht mein Business.

Den Kleiderschrank ordnen mit einem Plan

Seit 3  Jahren ist mein Kleiderschrank komplett anders organisiert. Ich habe mir ein System aufgebaut, das funktioniert. Mit Struktur, Übersicht und klaren Kategorien. Und weißt du was? Seitdem fühlt sich mein Kleiderschrank fast wie ein kleiner persönlicher Laden an. Morgens „shoppe“ ich aus meinen eigenen Teilen, finde sofort das, was ich anziehen möchte und verliere keine Zeit mehr mit Suchen oder Umräumen.

Genau dieses Gefühl von Klarheit, Überblick und Leichtigkeit möchte ich auch dir ermöglichen. Besuch am besten gleich mal meinen Amazon Shop oder speichere dir den Link für später ab. 

1. Kleiderschrankordnung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme

Wenn du Ordnung im Kleiderschrank schaffen willst, beginnt alles mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Wichtig ist dabei nur eine Sache. Bitte räume nicht den kompletten Schrank auf einmal aus. Genau das führt in den meisten Fällen zum totalen Chaos und am Ende fehlt die Energie, alles wieder ordentlich einzuräumen.

Meine Erfahrung als Ordnungscoach zeigt ganz klar, dass kleine Schritte langfristig viel besser funktionieren als eine große Ausmistaktion. Nimm dir lieber einzelne Bereiche vor. Heute ein Fach, morgen eine Schublade, übermorgen die Hängestange. Dadurch bleibst du motiviert und überforderst dich nicht.

Sehr hilfreich sind dabei drei Kisten. Eine für Dinge, die du behalten möchtest. Eine für Spenden. Und eine für Vielleicht. Die Vielleicht Kiste kannst du für einige Monate in den Keller oder unter das Bett stellen. Ich nutze diese Kiste auch saisonal und sortiere darin Winterkleidung, Sommerteile oder Übergangskleidung. Das schafft sofort mehr Platz und gleichzeitig Klarheit im Schrank.

Aber meiner Erfahrung nach hält das alles viel zu lange auf. Was du brauchst, ist ein Kleiderschranksystem, was besser in deinen Alltag passt. Ausmisten und sich von Kleidung trennen müssen eine entspannte Routine werden. Und dich nicht noch zusätzlich deiner Zeit berauben. 

2. Einheitliche Kleiderbügel sorgen sofort für visuelle Ordnung

Klingt banal, ist aber ein echter Mehrwertbringer. Wenn du deinen Kleiderschrank optisch ruhiger wirken lassen möchtest, dann sind einheitliche Kleiderbügel ein echter Gamechanger. Unterschiedliche Farben, Formen und Materialien wirken sofort unruhig. Selbst wenn deine Kleidung eigentlich ordentlich sortiert ist.

Ich selbst nutze seit Jahren schwarze Samt Kleiderbügel. Sie sind rutschfest, sehr schmal und sparen dadurch überraschend viel Platz. Blusen oder feine Stoffe bleiben genau dort hängen, wo sie hingehören und landen nicht mehr halb auf dem Boden.

Als ich damals komplett auf einheitliche Bügel umgestellt habe, ist mir erst bewusst geworden, wie viele Blusen ich eigentlich besitze. Durch das einheitliche Bild im Schrank hatte ich plötzlich einen ganz anderen Überblick über meine Kleidung.

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3. Schubladenboxen bringen Struktur bei Unterwäsche und Socken

Wer kennt es nicht? Das Chaos in Schubladen, egal wie oft du aufräumst. Das Chaos bleibt oder kommt schneller zurück, als man denkt. Kleinteile wie Socken, Unterwäsche oder BHs fliegen im Kleiderschrank oft einfach lose herum. Genau das hat mich früher wahnsinnig gemacht. Besonders bei den Kindern war morgens gefühlt jeden Tag das gleiche Chaos. Und immer die nervige Frage, wo ist dei zweite Socke usw. 

Seit ich flexible Schubladeneinsätze und eine einfache Falttechnik nutze, ist endlich visuelle Ordnung eingekehrt. Alles hat seinen festen Platz. Ich sehe sofort, wie viel ich eigentlich habe und morgens greifen wir gezielt zu, ohne lange zu suchen.

Gerade in Schubladen macht Struktur einen enormen Unterschied. Mit passenden Boxen kannst du jeden Bereich schnell unterteilen, egal ob du viel Platz hast oder nur eine kleine Schublade. Du siehst, was du besitzt. 

4. Kleidung nach Kategorien sortieren sorgt für mehr Übersicht

Struktur bringt Ruhe und ist mir erst bewusst geworden, als ich umgestellt habe. Das gilt auch im Kleiderschrank. Deshalb empfehle ich immer, Kleidung nach Kategorien zu sortieren. Hosen zu Hosen. Blusen zu Blusen. Pullover zu Pullover. 

Allein dadurch entsteht sofort mehr Übersicht. Wenn du möchtest, kannst du innerhalb der Kategorien sogar noch nach Farben sortieren. Das wirkt nicht nur harmonisch, sondern hilft auch beim schnellen Kombinieren deiner Outfits.

Für meine Jeans nutze ich zum Beispiel hochkant gestellte Aufbewahrungsboxen. Wichtig ist dabei, dass die Boxen stabile Außenwände haben. Am Anfang habe ich den Fehler gemacht und einfach irgendetwas bestellt. Wenn die Boxen zu weich sind, kippt die Kleidung schnell zur Seite. Mit stabilen Boxen bleibt alles ordentlich stehen und du siehst sofort, was du besitzt.

5. Vertikal Falten statt Kleidung zu stapeln

Ja, ich weiß, ich höre oft, aber das knittert doch dann und ich kann doch so nicht rumlaufen. Aber ich sag dir ehrlich, wenn es knittert, hast du viel Klediung. Meine Shirts und auch Pullover passen perfekt so übersichtlich in den Kleiderschrank. Gerade bei T-Shirts, Sportkleidung oder Schlafsachen empfehle ich ganz klar eine vertikale Falttechnik. Statt Kleidung übereinander zu stapeln, stellst du die Teile hochkant in eine Box.

Der Vorteil ist sofort sichtbar. Du hast einen besseren Überblick und ziehst beim Herausnehmen nicht den ganzen Stapel mit heraus. Für meinen Mann und auch für meine Kinder war diese Methode die beste Lösung. Jeder sieht sofort, was vorhanden ist und kann sich schnell das passende Teil herausnehmen.

Für mich als Mama bedeutet das vor allem eines. Weniger Chaos im Schrank und deutlich weniger Nacharbeit.

6. Regelmäßig aussortieren und bewusster einkaufen

Der wichtigste Tipp kommt zum Schluss. Ordnung ist nichts, was man einmal macht und dann für immer erledigt hat. Ordnung entsteht durch Gewohnheiten und durch regelmäßiges Hinschauen.

Ich frage mich deshalb einmal im Monat ganz bewusst eine einfache Frage. Brauche ich dieses Kleidungsstück wirklich noch. Dadurch bleibt mein Kleiderschrank übersichtlich und ich entwickle automatisch ein besseres Gefühl dafür, was ich wirklich tragen möchte.

Ich liebe Kleidung und gönne mir auch weiterhin neue Teile. Aber ich habe eine einfache Regel. Wenn etwas Neues in den Schrank kommt, darf ein anderes Teil gehen. Dadurch bleibt die Balance erhalten und der Schrank füllt sich nicht wieder mit Dingen, die ich eigentlich gar nicht mehr brauche.

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